Am Mittwoch, den 22.04.2026, diente Bezirksapostelhelfer Martin Rheinberger in der Gemeinde München Laim.
Dem Gottesdienst, zu dem der ganze Bezirk München-Nord eingeladen war. legte der Bezirksapostelhelfer das Wort aus 2. Mose 33, 21:“ Und der Herr sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen.“ zu Grunde.
Das Bibelwort ist aus der Begebenheit, nachdem das Volk Israel das goldene Kalb erbaute. Mose war 40 Tage weg, auf dem Berg bei Gott, und das Volk wurde unruhig, es wollte Führung, Orientierung.
Der Bezirksapostelhelfer ging unter anderem auf folgende Punkte ein:
Aaron und Mose: Aaron schiebt die Verantwortung auf das „böse Volk“, Mose ist bereit, die Schuld des „halsstarrigen Volkes“ auf sich zu nehmen: lasst uns nicht nach Schuldigen und Opfern suchen, sondern Lösungen in den Mittelpunkt stellen
Auch wir haben vielleicht manchmal das Gefühl, dass wir verlassen sind. Orientieren uns vielleicht woanders. Und vergessen, was Gott bereits an uns und mit uns getan hat. Wenn wir uns das wieder bewusst machen, dann kommt Friede in unser Herz. Denn uns ist bewusst: „Ohne Gott geht es nicht!“.
Wenn wir morgens im Gebet zu Gott kommen, dann dürfen wir gewiss sein, dass der Liebe Gott auch Raum, Platz und Zeit für uns hat. Ebenso im Gottesdienst – dort schafft Gott Raum für uns. Und Gott hat einen Platz für jeden von uns, auch an seinem Tisch; das dürfen wir im Heiligen Abendmahl erleben.
Weiter stellt uns Gott auf einen Fels - die Kirche. Und die Kirche ist fest verbunden mit dem Heiligen Geist. Dieser leitet die Kirche, dort wirkt er. Das gibt uns Sicherheit und festen Grund für den Alltag, in dem wir oft unsicher und nervös sind. Bringen wir uns ein in der Kirche, in der Gemeinde.
Zur weiteren Wortverkündigung wurden Michael Breiding, Leiter des Kirchenbezirks München-Nord und Rainer Stumpf Leiter des Kirchenbezirsk Augsburg-Nördlingen an den Altar gerufen.
Nach der Sündenvergebung und der Feier des heiligen Abendmahls empfing ein Diakon aus der Gemeinde Harthof das Priesteramt.
Die Sängerinnen und Sänger aller Gemeinden des Kirchenbezirkes bildeten den Chor, der den Gottesdienst musikalisch umrahmte.