Über 100 Gläubige kamen am Abend des 25. Januar 2026 in der Neuapostolischen Kirche Peiting zusammen, um den krönenden Abschluss einer bewegten Woche zu feiern. In einer stimmungsvollen Andacht wurden kraftvolle Impulse gesetzt und mit einer beachtlichen Spendensumme für einen gemeinnützigen Zweck ein deutliches Zeichen der Nächstenliebe gesetzt.
Die ökumenische Wanderung durch die verschiedenen christlichen Welten Schongaus und Umgebung fand an diesem Sonntagabend ihren feierlichen Höhepunkt. In der besonderen Atmosphäre der Abendstunden kamen die Gläubigen in der Neuapostolischen Kirche zusammen, um gemeinsam Andacht zu feiern. Die elegant emporragende Pfeifenorgel und der eindrucksvolle Gesang von Chor und Gemeinde schufen dabei einen Rahmen, der die Herzen der Anwesenden sichtlich bewegte.
Ein beeindruckendes Zeichen der Verbundenheit boten die sieben Liturgen: Bezirksevangelist Rouven Angermann, Priester Alexander Schnackenberg, Stadtpfarrer Dr. Ulrich Manz, Pastor Benjamin Spring, Pfarrerin Brigitte Weggel, Manuela Reinhardt und Maurice de Coulon vertraten gemeinsam die Vielfalt der beteiligten Gemeinden. Diese feierliche Runde wirkte wie eine lebendige Reminiszenz an die sieben Stationen des Weges, den die Freunde der Ökumene in der vergangenen Woche gemeinsam zurückgelegt hatten.
Die gelebte Ökumene zeigte sich nicht nur in der überwältigenden Resonanz von mehr als 100 Teilnehmern, sondern wurde auch ganz praktisch wirksam. Im Rahmen der Andacht kam eine beachtliche Spendensumme von 900 Euro für einen gemeinnützigen Zweck zusammen. Ein hoffnungsvolles Signal, das passend zur evangelischen Jahreslosung 2026 – „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ – verdeutlicht: Wenn Menschen über Konfessionsgrenzen hinweg zusammenrücken, wird der Glaube bunt, lebendig und hilft dort, wo Unterstützung gebraucht wird.
Text / Bilder: NAK Peiting