In der Gemeinde Weilheim gab Bezirksevangelist Roland Ländle die Erfahrung aus rund 130 begleiteten Trauerfeiern an Amtsträger des Kirchenbezirks München-Süd weiter. Ein Coaching, das Unsicherheit nehmen und Mut machen sollte.
Immer wieder hatte Bezirksevangelist Roland Ländle in Gesprächen mit Geistlichen des Kirchenbezirks München-Süd wahrgenommen, dass sich manche mit der Durchführung einer Trauerfeier schwertun und ihr mit einer gewissen Sorge entgegensehen. Aus dieser Beobachtung erwuchs ein Entschluss: „Dann mache ich da halt einfach mal ein Coaching für Trauerfeiern." Gesagt, getan. So fand am 27. Juli 2026 in der Gemeinde Weilheim ein Coaching zum Thema „Durchführung von Trauerfeiern, Trauergottesdiensten und Beerdigungen" statt.
Roland Ländle, der nach 44 Jahren aktiver Amtstätigkeit auf die Begleitung von rund 130 Trauerfeiern zurückblickt, vermittelte den 21 Teilnehmenden wertvolle Erfahrungen und praktische Hilfestellungen. Die Gruppe setzte sich aus Diakoninnen, Diakonen, Priestern und Vorstehern des Kirchenbezirks München-Süd zusammen. Mit zahlreichen Tipps, persönlichen Erlebnissen, auch heiteren Anekdoten und seelsorgerischen Impulsen führte er die Teilnehmenden durch alle wichtigen Stationen – von der Vorbereitung über den Kondolenzbesuch und die Trauerfeier bis hin zur Beerdigung.
Dabei zeigte er auf, wie sich diese für die Angehörigen schweren Momente mit Einfühlungsvermögen, Trost und der Botschaft des Evangeliums im Sinne Gottes gestalten lassen. Ein besonderes Anliegen war es ihm, den Teilnehmenden die Unsicherheit vor dieser verantwortungsvollen Seelsorgeaufgabe zu nehmen und ihnen Mut für ihren Dienst zu machen. Geprägt war der Workshop von einem lebendigen und offenen Austausch. Dankbar, freudig und gestärkt traten die Teilnehmenden mit vielen wertvollen Anregungen für ihre künftige seelsorgerische Arbeit den Heimweg an.
Text / Bilder: AH / NAK München