Am 06.08.2025 besuchte der neue Bezirksapostelhelfer Martin Rheinberger zum ersten Mal den Apostelbereich München. Aus diesem Grund waren alle Bezirksämter des Apostelbereiches nach Oberschleißheim eingeladen. Für Priester Gerd Müller aus Oberschleißheim war es dagegen der letzte Gottesdienst als aktiver Amtsträger. Er wurde in den wohlverdienten Ruhestand gesetzt.
Der Bezirksapostelhelfer Rheinberger legte dem Gottesdienst ein Wort aus Habakuk 2, Vers 20 zugrunde "Aber der HERR ist in seinem heiligen Tempel. Es sei stille vor ihm alle Welt!". Wenn man das Wort auf die heutige Zeit überträgt entspricht der Tempel aus dem Wort der heutigen Kirche. Doch "wem gehört die Kirche?", fragte der Apsotel. Es ist kein Verein, der von Menschen gegründet wurde. Die Kirche nahm seinen Anfang in der Menschwerdung Gottes und wurde von Jesus selbst gegründet. Damit ist es SEINE Kirche.
Die sichtbare Kirche ist dabei unvollkommen, die unsichtbare aber ist immer vollkommen. Ja, aber was hilft mir das, wenn ich immer nur die Sichtbare vor Augen habe und damit alle Unvollkommenheit? Wir erinnern uns, die Kirche ist Jesu Werk und ER hat diese Kirche auf einen unerschütterlichen Fels gestellt. Dieses Wissen hilft uns über alle Unzulänglichkeiten der sichtbaren Kirche hinweg. Diese Gewissheit stärkt den Glauben, damit wächst das Vertrauen und in uns wird es still. In dieser Stille kann man dann Gottes Nähe ganz intensiv erleben und damit die unendliche Liebe Gottes, mit der er seine Kirche voll und ganz ausfüllt.
Text: M. Heinze
Bilder: L. Nöding