Im Rahmen der ökumenischen Veranstaltungsreihe der ACK Erding „Kirche – quo vadis“ fand am 29. April ein weiterer Themenabend in den Räumen der neuapostolischen Kirchengemeinde Erding statt. Diesmal stand das Leben einer Kirchengemeinde im Fokus – mit besonderem Blick auf das Ehrenamt.
Zentraler Gedanke des Abends war, dass der Gottesdienst die Basis und der geistige Mittelpunkt einer lebendigen Gemeinde sein muss. Von dort aus entfalten sich Gemeinschaft, Mitgestaltung und Engagement. Ein beeindruckendes Beispiel dafür ist die Gemeinde Erding selbst: über 40 Mitglieder engagieren sich regelmäßig in den unterschiedlichsten Bereichen. Das Spektrum reicht von Seelsorge, Gemeindeorganisation, Musik und Kinderdienste über die Gestaltung der Gottesdienste bis hin zu praktischen Aufgaben wie Reinigung, Gartenpflege oder der Mitarbeit in der Ökumene.
Der Impulsbeitrag wurde von Diakonin Cornelia Neuendorf (NAK) gehalten, die in ihrem Vortrag wesentliche Aspekte des Ehrenamts und der Gemeindekultur beleuchtete. Daran schloss sich eine offene Dialogrunde an, die von Karin Kreutzarek moderiert wurde. Auch der Gemeindevorsteher Matthias Eifrig beteiligte sich aktiv an der Diskussion.
Die Veranstaltung war geprägt von wertvollen Einblicken, offenen Gesprächen und einem spürbaren Gemeinschaftsgeist. Ein weiterer gelungener Beitrag zur Stärkung der Zusammenarbeit und zur gemeinsamen Zukunftsfrage der Kirchen.
Text und Fotos: M. Eifrig