Im Gottesdienst, den die Gemeinde Gilching am Sonntag, den 5. Januar 2025 feierte, empfingen Georg und seine Frau Luise den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit. Auch die Nachbargemeinde Starnberg war zu diesem Festgottesdienst eingeladen.
Der erste Gottesdienst des Jahres, der von Bezirksevangelist Angermann geleitet wurde, stand ganz unter dem Jahresmotto 2025: „Es ist Zeit, Gutes zu tun!“
Dem Gottesdienst lag das Textwort aus Galater 6, 9-10 zugrunde: "Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen."
Priester Andreas Herrmann, Gemeindevorsteher von Gilching und Sohn des Jubelpaares, sprach in seinem Mitdienen über die Beständigkeit in einer Beziehung: „Händchenhalten, wenn es leicht ist, ist einfach. Aber festzuhalten, wenn es schwer wird – das ist eine Herausforderung, die ihr gemeistert habt.“ Im Bezug auf das Jahresmotto stellte er die Frage: „Wie gehen wir damit um, wenn uns Gutes getan wird? Haben wir Dankbarkeit oder eher Misstrauen im Herzen?“ Seine Bitte an die Gemeinde: „Lasst uns doch das Gute, das uns getan wird, auch annehmen.“
Priester David Zenker, Vorsteher der Gemeinde Starnberg, erinnerte an das Gleichnis vom Feigenbaum (vgl. Lukas 13, 6-9) und forderte die ganze Gemeinde auf, Früchte zu bringen: „Der liebe Gott hat uns so viel Gutes getan; da wollen wir auch etwas zurückgeben.“
Mit dem Liedvortrag „Herr, segne und behüte uns. Herr, lass dein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig! Herr, erhebe dein Angesicht über uns und gib uns Frieden. Amen.“ (CM 359) leitete der Chor die Ansprache des Bezirksevangelisten an das Goldene Hochzeitspaar ein und hieß sie am Altar des Herrn willkommen.
Bezugnehmend auf das Lied der Sänger führte der Bezirksevangelist aus, dass der liebe Gott das Jubelpaar gesegnet, ihnen Entwicklung ermöglicht und Frieden geschenkt habe. Das Paar habe jedoch auch von diesem Segen weitergegeben. Als Impuls führte er das Wort aus Galater 6, 2 an: "Einer trage des Anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen." Alles im Sinne und Geist Jesu Christi zu tragen, erschließe den Segen.
Nach dem Gottesdienst, der von Chorvorträgen sowie Orgel- und Sologesang umrahmt wurde, erfreute sich die Gemeinde bei Speis und Trank am Zusammensein mit dem Jubelpaar.
Text / Bild: MK